Finanzblog-Rückblick KW 37/2021 – Über Garantierenten, die Angst vor Angst und Denkfehler beim Umgang mit Geld

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Wie gewohnt stelle ich in diesem Beitrag lesenswerte Finanzblog-Beiträge vor, die mir in der letzten Woche besonders gut gefallen haben. Dabei geht es diesmal unter anderem um Garantierenten, die Angst vor Aktien, Denkfehler beim Umgang mit Geld und die Rückkehr in die PKV. Garantierenten

Die besten Beiträge eines Monats finden auch den Weg in die nächste Ausgabe des Finanzblogroll Magazins.

Viel Spaß beim Durchstöbern.

Wohlstand im Abgang Garantierenten

Beim Sinnieren über die „garantierte Rente“ braucht Hartmut Walz eine XXXL-Portion Magentee. Anhand so viel Finanz-Nonsens, müsste der Pfälzer eigentlich zu einem trockenen Rotwein greifen. Vielleicht zu einem Dornfelder QbA mit „kühler Nase mit Würze“? Klar und saftig, dichter Körper mit Kraft und Rückgrat, rassig und belebend, Substanz, etwas Holzwürze und gutes Finale. Aber zurück zum Thema. Für ein gutes Finale zur Rentenphase, sollte man mit – Kraft und Rückgrat – versicherungsgebundene Altersvorsorgeverträge meiden. Denn garantierte Rentenfaktoren sind alles, nur nicht garantiert. Und klar schon gar nicht. Von den rassigen Kosten und Problemen innerhalb der Ansparphase ganz zu schweigen. Das hat alles keine Substanz! Wohlstand im Abgang? Nur für alle, die ihre Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen.

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Woran hat et jelegen? Garantierenten

Woran hat et jelegen? Dat‘ is natürlich immer so die Frage… Woran es liegt, dass so wenige Menschen in Aktien investieren, fragt sich Philipp. Nur 20 Prozent sind es in Deutschland, in Österlich sogar nur jede:r zehnte. Fehlendes Wissen und Verlustängste bilden die beiden größten Hürden. Als drittes Argument geben Befragte „zu niedrige Vermögen“ an. Vor allem aber die Furcht vor ökonomischen Katastrophen, Betrug oder kurzfristigen Wertverlusten ist am stärksten ausgeprägt. Objektiv betrachtet, sind diese Ängste unbegründet. Aber der Mensch ist (zum Glück) keine Maschine. Also gilt es, weiter Aufklärungsarbeit zu leisten – so wie Philipp. Denn wer nicht zusätzlich privat für seine Rente vorsorgt, wird sich später ganz sicher fragen: „Woran hat et jelegen?

Schalke – kognitiv verzerrt

Die Schalker Vereinsführung unterliegt derzeit dem Beharrungsirrtum. Obwohl die Mannschaft weiter grottig Fußball spielt, hält sie am aktuellen Trainer fest. Letzte Saison schätze man viele Spieler als wertvoller ein, als sie eigentlich waren – klassischer Besitztumseffekt. Andere (vermeintlich) günstige Spieler wurden „günstig“ eingekauft. Hier spricht man von Ankereffekt. Kritische Stimmen aus der Fanszene blieben ungehört. Bestätigungsirrtum. Die sportliche Leitung hielt sich für besser als der Durchschnitt. Überlebensirrtum. Am Ende waren es zu wenig Punkte für den Klassenerhalt. Verknappungseffekt? 🙂 Wie diese und weitere psychologische Denkfehler unseren Umgang mit Geld beeinflussen, hat Rebecca in ihrem aktuellen Beitrag zusammengefasst. Ganz ohne Fußball und Schalke. Kognitiv unverzerrt. Garantierenten

ETF und gut is‘

Vor sechs Jahren kaufte Johannes seine erste Aktie. Seine größten vier Erkenntnisse hat er in einem kurzen Beitrag zusammengefasst. Die Überschrift der ersten beiden lautet ganz klar: „keep it simple“. Warum aufwändig mit Einzelaktien operieren, wenn es doch auch ein breit diversifizierter ETF tut? Und wenn es schon einzelne Aktien sein müssen, dann reichen auch die großen Blue Chips. Schont die Nerven, bringt die Marktrendite und spart Transaktionskosten. Johannes hat sich für den Vermögensaufbau entschieden und rät das auch jeder Privatanleger:in. Dafür muss man keine teuren „Guru-Abos“ abschließen oder Aktienanalysen durchackern. Den Markt schlagen damit sowieso nur die Wenigsten. Also: ETF Sparplan einrichten und langfristig die Finanzen rocken. Gut is‘!

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Lohnt sich die Rückkehr in die GKV?

Georg beschäftigt sich bekanntlich gerne mit Entnahmestrategien. Hierfür hat er bereits verschiedenste Berechnungen durchgeführt und interessante Erkenntnisse geliefert. In seinem aktuellen Artikel untersucht er, ob sich für privat versicherte und angehende Privatiers, ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung lohnt. Ein sehr ausführlicher und informativer Beitrag, der viele Fragen rund um dieses komplexe Thema behandelt. Aus Georgs Sicht ist der „KVdR Status“, also die Mitgliedschaft innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung der Rentner (KVdR), grundsätzlich erstrebenswert. Dieses Ergebnis leitet sich aus seinen vier Berechnungsbeispielen ab. Ergänzung aus einem Kommentar zum Beitrag: „Der Artikel ist ein Kompromiss aus Detail und Relevanz. Der Einzelne hat je nach konkreter Situation durchaus noch weitere Möglichkeiten seine Situation zu optimieren.“ Garantierenten

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